Die Angst vor dem Festlegen: Was, wenn ich falsch liege?
Was, wenn ich zwei Jahre nach meinem Coming OutAls „Coming-out“ wird der selbstbestimmte Prozess beschrieben, anderen von der eigenen sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität zu erzählen. Es kann zwischen innerem Coming-out, also dem Sich-Bewusst-Werden, sowie äußerem Coming-out, d.h. der Kommunikation der Identität gegenüber anderen, unterschieden werden. merke, dass ich doch kein trans„Trans*“ ist ein Überbegrif für alle Menschen, die sich nicht oder nur teilweise mit dem Geschlecht identifzieren, das ihnen bei der Geburt zugeschrieben wurde. Dazu gehören z.B. Personen, die sich als transgender, transgeschlechtlich, transsexuell oder transident verorten. Auch viele nicht-binäre Personen können sich mit dem Begriff „trans*“ identifzieren. Mann, sondern nicht-binär„Nicht-binär“ ist ein Überbegriff, der Menschen beschreibt, die sich jenseits, außerhalb oder zwischen den angenommenen binären Geschlechtern (weiblich und männlich) verorten. Manche nicht-binäre Personen verstehen sich auch als trans*, andere wiederum als ausschließlich nicht-binär. bin? Was, wenn ich nach einem Kuss auf einer Party denke, dass ich nicht lesbisch, sondern bisexuell sein könnte? Was, wenn sich etwas ändert? Was, wenn ich mir nicht mehr sicher bin? Bedeutet das, dass ich nie richtig lag und alles eine Lüge war? Glaubt mir jetzt noch irgendjemand?
Fragen über Fragen. In Filmen, Serien, Büchern ist das eine Coming OutAls „Coming-out“ wird der selbstbestimmte Prozess beschrieben, anderen von der eigenen sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität zu erzählen. Es kann zwischen innerem Coming-out, also dem Sich-Bewusst-Werden, sowie äußerem Coming-out, d.h. der Kommunikation der Identität gegenüber anderen, unterschieden werden. oft der große Höhepunkt und dann kommt schon das Happy End. So erhoffen wir es auch für uns selbst, wenn wir endlich den Schritt wagen, unser eigenes Coming OutAls „Coming-out“ wird der selbstbestimmte Prozess beschrieben, anderen von der eigenen sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität zu erzählen. Es kann zwischen innerem Coming-out, also dem Sich-Bewusst-Werden, sowie äußerem Coming-out, d.h. der Kommunikation der Identität gegenüber anderen, unterschieden werden. zu durchlaufen. Nach langem Überlegen nun endlich unsere korrekte Identität mit anderen zu teilen kann nervenaufreibend, aber auch wundervoll sein. Doch mit einem einzigen Coming OutAls „Coming-out“ wird der selbstbestimmte Prozess beschrieben, anderen von der eigenen sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität zu erzählen. Es kann zwischen innerem Coming-out, also dem Sich-Bewusst-Werden, sowie äußerem Coming-out, d.h. der Kommunikation der Identität gegenüber anderen, unterschieden werden. ist es oft gar nicht getan.
Identität ist nicht so unflexibel und in Stein gemeißelt ist, wie es uns oft vorkommt. Selbst wenn die Erleichterung groß und die Dazugehörigkeit perfekt ist, gibt es kein Versprechen, dass das erste Coming OutAls „Coming-out“ wird der selbstbestimmte Prozess beschrieben, anderen von der eigenen sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität zu erzählen. Es kann zwischen innerem Coming-out, also dem Sich-Bewusst-Werden, sowie äußerem Coming-out, d.h. der Kommunikation der Identität gegenüber anderen, unterschieden werden. auch das letzte sein wird. Das kennen wir schon daher, dass wir uns bei jeder neuen Bekanntschaft möglicherweise erneut outen müssen. Selbst, wenn es bei der gleichen Identität wie beim ersten Coming OutAls „Coming-out“ wird der selbstbestimmte Prozess beschrieben, anderen von der eigenen sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität zu erzählen. Es kann zwischen innerem Coming-out, also dem Sich-Bewusst-Werden, sowie äußerem Coming-out, d.h. der Kommunikation der Identität gegenüber anderen, unterschieden werden. bleibt, ist Coming OutAls „Coming-out“ wird der selbstbestimmte Prozess beschrieben, anderen von der eigenen sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität zu erzählen. Es kann zwischen innerem Coming-out, also dem Sich-Bewusst-Werden, sowie äußerem Coming-out, d.h. der Kommunikation der Identität gegenüber anderen, unterschieden werden. scheinbar endlos. Theoretisch sollte es also gar nicht so weit hergeholt klingen, dass sich eben auch der Inhalt des Coming OutsAls „Coming-out“ wird der selbstbestimmte Prozess beschrieben, anderen von der eigenen sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität zu erzählen. Es kann zwischen innerem Coming-out, also dem Sich-Bewusst-Werden, sowie äußerem Coming-out, d.h. der Kommunikation der Identität gegenüber anderen, unterschieden werden. selbst ändern kann.
Das Hauptproblem liegt jedoch nicht in unserem Wissen, dass Identität fluide, also veränderbar und im ständigen Wandel, ist. Die meisten trans*„Trans*“ ist ein Überbegrif für alle Menschen, die sich nicht oder nur teilweise mit dem Geschlecht identifzieren, das ihnen bei der Geburt zugeschrieben wurde. Dazu gehören z.B. Personen, die sich als transgender, transgeschlechtlich, transsexuell oder transident verorten. Auch viele nicht-binäre Personen können sich mit dem Begriff „trans*“ identifzieren. und generell queeren Personen werden sich damit auskennen, dass Identität auf einem Spektrum liegt und das eigene Leben etwas sehr Persönliches ist. Queer sein bedeutet nämlich auch, für Veränderungen offen zu sein und sich selbst als jemand, der nicht der Norm entspricht, zu akzeptieren. Wenn wir diese Selbstakzeptanz haben und uns an dieses Wissen erinnern, sollte es uns leichter fallen, zu verstehen, dass unsere eigene Identität sich ändern kann und darf.
Änderungen müssen auch nicht immer offengelegt, geschweige denn aktiv allen Menschen erzählt und erklärt werden. Aber wenn der Wunsch nach Offenlegung da ist, weil uns etwas Grundlegendes über uns selbst erneut oder anders klar geworden ist, sollte dieser Wunsch eigentlich ganz verständlich erfüllt werden dürfen.
Doch Angst davor, falsch zu liegen, hat oft nur sehr wenig mit einem selbst zu tun. Eher ist es die Angst davor, missverstanden zu werden. Und das nicht erst dann, wenn wir vor einer besonderen Herausforderung, wie einem erneuten, veränderten Coming OutAls „Coming-out“ wird der selbstbestimmte Prozess beschrieben, anderen von der eigenen sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität zu erzählen. Es kann zwischen innerem Coming-out, also dem Sich-Bewusst-Werden, sowie äußerem Coming-out, d.h. der Kommunikation der Identität gegenüber anderen, unterschieden werden. stehen.
LSBTQIA+ Personen schulden niemandem eine Erklärung. Jedoch sehen wir uns oft trotzdem in der Rolle, dass wir anderen Menschen beibringen wollen oder gar müssen, wer wir sind, wie es uns geht, was wir tun und warum wir so sind, wie wir sind. Das kann unangenehm sein, sogar gefährlich. Häufiger treffen wir auf Unverständnis, wenn wir unser Coming OutAls „Coming-out“ wird der selbstbestimmte Prozess beschrieben, anderen von der eigenen sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität zu erzählen. Es kann zwischen innerem Coming-out, also dem Sich-Bewusst-Werden, sowie äußerem Coming-out, d.h. der Kommunikation der Identität gegenüber anderen, unterschieden werden. haben, sogar Leugnung unserer Identität. „Woher bist du dir so sicher?“ und „Bist du nicht zu jung/zu alt/zu sonst irgendwas, um das über dich zu wissen?“ und „Denk doch noch Mal drüber nach“. Zweifel an unserer Lebensrealität, die wir, durch die ständige Wiederholung, möglicherweise verinnerlichen. Zweifel, die im Fall einer erneuten Realisation über unsere Identität, ein Hindernis darstellen uns noch einmal outen zu wollen.
Es ist diese Angst davor, nicht ernst genommen zu werden. Man könnte uns vielleicht sogar absprechen je gewusst zu haben, wer wir sind. Das kann enorm schmerzhaft sein.
Schlimmstenfalls sehen wir uns dazu gezwungen uns selbst ständig zu hinterfragen und mögliche Veränderungen, was unsere Identität angeht für uns zu behalten. Doch das sollte nicht das Ziel sein.
Ein gegenseitiges Verständnis muss vorausgesetzt werden. Genau wie das erste, wird auch jedes weitere Coming OutAls „Coming-out“ wird der selbstbestimmte Prozess beschrieben, anderen von der eigenen sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität zu erzählen. Es kann zwischen innerem Coming-out, also dem Sich-Bewusst-Werden, sowie äußerem Coming-out, d.h. der Kommunikation der Identität gegenüber anderen, unterschieden werden. nicht leicht sein. Allein dieses Hindernis einer anderen Person zuliebe bewältigen zu wollen, sollte zeigen, dass es sich nicht um eine Lüge oder bloße Laune handelt. Die eigene Identität einmal zu hinterfragen, sich selbst zu akzeptieren und anderen zu offenbaren, Diskriminierung hinzunehmen um das wahre Selbst zu sein, ist schwer. Wer würde das ohne Grund ein zweites, drittes, siebtes oder zwanzigstes Mal durchmachen wollen?
Wir sind Menschen. Menschen, die ihre komplexen Gedankenvorgänge und Gefühlswelten nicht immer für alle anderen verständlich darlegen können. Und das ist vollkommen okay. In einer idealen Welt reicht unser Wort aus und wird angenommen und respektiert. Egal, ob es das gleiche Wort wie gestern oder übermorgen ist. Heute bist du du und du bist genau richtig.
Mikah Rose