Was Gender Euphorie alles sein kann
Wie für viele von uns war der Auslöser für meine TransitionNach einem inneren Coming-out beginnen viele trans* Personen einen Prozess der Transition. Dabei nähern sie sich durch die Wahl eines neuen Vornamens oder einer neuen Anrede (soziale Transition), durch die amtliche Änderung des Vornamens und Geschlechtseintrags (rechtliche Transition) oder durch Hormontherapie und Operationen (medizinische Transition) dem Leben in einer neuen geschlechtlichen Rolle an. Es ist eine individuelle Entscheidung, ob und in welcher Reihenfolge diese Schritte unternommen werden. meine Gender Dysphorie„Dysphorie“ oder „Geschlechtsdysphorie“ beschreibt das Unbehagen einer Person mit geschlechtlich konnotierten (körperlichen) Merkmalen, die nicht ihrem Identitätsgeschlecht entsprechen. Dysphorie kann durch die Selbstwahrnehmung deseigenen Körpers oder durch die Wahrnehmung Anderer ausgelöst werden.. Ich begann, im Alltag immer mehr zu spüren, dass die geschlechtliche Ansprache, mit der ich aufgewachsen bin, nicht meiner Identität entspricht und auch mein Körper nicht ganz mit meiner inneren Vorstellung von mir selbst übereinstimmt. Was dann folgte, war eine Reise, um wieder viel mehr Gender Euphorie in meinem Leben zu empfinden. Das ist die Freude darüber, wenn meine GeschlechtsidentitätDie geschlechtliche Identität beschreibt das Geschlecht, zu dem eine Person tiefe Zugehörigkeit empfindet. Dieses kann von dem bei/nach der Geburt eingetragenen Geschlecht abweichen oder auch mit ihm übereinstimmen. und mein Körpergefühl …
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Gespräch zu Zweit
Dieses Gespräch entstand an einem Nachmittag auf einem Balkon in einer Wohnung in Alphabet City, New York City.
R. ist eine ältere transfeminine Butch, Aktivistin und Zeitzeugin der queeren und trans„Trans*“ ist ein Überbegrif für alle Menschen, die sich nicht oder nur teilweise mit dem Geschlecht identifzieren, das ihnen bei der Geburt zugeschrieben wurde. Dazu gehören z.B. Personen, die sich als transgender, transgeschlechtlich, transsexuell oder transident verorten. Auch viele nicht-binäre Personen können sich mit dem Begriff „trans*“ identifzieren. Kämpfe seit den 1970er Jahren. Sie war Teil der Generation, die unter massiver Gewalt, Armut und staatlicher Repression lebte und dennoch Community, Fürsorge und Widerstand aufgebaut hat. …
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